Spiegelreflexkamera Vergleich | Übersicht & Empfehlung 2017

Die Spiegelreflexkamera – Perfekt für Profis und ambitionierte Hobbyfotografen. Wer qualitativ hochwertige Fotos machen möchte und Wert legt auf vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, sollte eine Spiegelreflexkamera in Erwägung zu. Von allen Kameratypen liefert die Spiegelreflexkamera die größte Bildqualität. Zudem bietet sie dem Fotografen eine Vielzahl gestalterischer Möglichkeiten. Spiegelreflexkameras zählen zu den Systemkameras. Grundsätzlich bestehen sie aus dem Gehäuse und verschiedenen Zubehörteilen wie einem Objektiv oder einem externen Blitzgerät. Die Komponenten sind austauschbar, ganz nach Belieben kann der Fotograf mit einem Handgriff auf Makroobjektive oder Teleobjektive umsteigen.

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Kamera Nikon D90 Canon EOS 650D Canon EOS 700D Nikon D5100 Sony SLT-A37K Canon EOS 1100 Olympus E-M5 Nikon D3200
Note
Bewertung
Bildqualität
Videoqualität
Bildsensor 12 MP 18 MP 18 MP 16 MP 16 MP 12 MP 16 MP 24 MP
Brennweite 18 – 55 mm 18 – 55 mm 18 – 55 mm 18 – 55 mm 18 – 55 mm 18 – 55 mm 12 – 50 mm 18 – 55 mm
Bildschirm 3,0″ 3,0″ Touch 3,0″ 3,0″ 2,7″ 2,7″ 3,0″ 3,0″
Opt. Zoom 2-fach 3-fach 3-fach 3-fach 2-fach 3-fach 4-fach 3-fach
ISO-Empfindl. Auto – 3.200 Auto – 12.800 Auto – 12.800 Auto – 6.400 Auto – 16.000 Auto – 6.400 Auto – 25.600 Auto – 12.800
Video  Full HD Full HD Full HD Full HD Full HD HD Full HD Full HD
Blitz
Autofokus
3D
Bildstabilisat.
HDMI
USB
Speicherkarte SDXC, SDHC SDXC, SDHC SDXC, SDHC SDXC, SDHC SDXC, SDHC SDXC, SDHC SDXC, SDHC SDXC, SDHC
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Letztes Update: März 2016


So lässt sich das Gerät ganz den persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen an eine Kamera anpassen. Die bekannten Testagenturen beschäftigen sich immer wieder mit Spiegelreflexkameras. Natürlich kann man diese Tests in die Entscheidungsfindung einbeziehen. Allerdings ist es nicht ratsam, ohne weitere zum Spiegelreflexkamera Vergleichssieger zu greifen. Denn bei der Auswahl stehen auch sehr subjektive Faktoren im Blickpunkt.

Ein Blick in die Entwicklung der Spiegelreflexkamera

Die Wurzeln der modernen Spiegelreflexkamera liegen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bereits 1861 wurde die erste Kamera mit der Technologie eine Spiegels gebaut, die Klappfunktion wurde allerdings erst 30 Jahre später entwickelt. Den ersten Modellen war ein seitenverkehrtes Sucherbild eigen, dieses Problem wurde erst zu Beginn der 1930er-Jahre mit dem Dachkantenprisma behoben. Zur Serienreife gelangte die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera im Jahr 1936. Gerade im Hinblick auf die Suchertechnologie und den Schwingspiegel entwickelte sich der Kameratyp in den folgenden Jahrzehnten rasch weiter. Ein Meilenstein der Kamera war der Übergang von analoger zu digitaler Fotografie. Anstelle herkömmlicher Filme waren fortan lichtempfindliche Chips für die Erzeugung eines elektronischen Bildes verantwortlich. Heute hat die analoge Fotografie mit der Spiegelreflexkamera im Grunde keine Bedeutung mehr, entsprechende Kameras sind meist nur noch bei Nostalgikern zu finden.

Grundsätzliches zur Funktionsweise

Das Kernstück einer Spiegelreflexkamera ist der klappbare Schwingspiegel. Dieser leitet das durch das Objektiv einfallende Licht in den Sucher. Drückt der Fotograf nun auf den Auslöser, so klappt der Spiegel nach oben und das Licht fällt auf den dahinter liegenden Bildchip. Das Hochklappen des Spiegels erzeugt das so typische Klick-Geräusch, welches bei Kompaktkameras in der Regel durch eine Audiodatei kopiert wird. Auf dem Bildchip wird mittels Millionen Sensoren das Bild elektronisch erzeugt und dann auf dem Speichermedium der Kamera abgelegt. Die Objektive, durch die das Licht auf den Schwingspiegel fällt, sind bei einer Spiegelreflexkamera austauschbar. Mit unterschiedlichen Brennweiten, also unterschiedlichen Entfernungen der Aufnahmeebene zur Linse im Objektiv, kann der Fotograf auch ferne Motive nah heranholen.

spiegelreflexkamera-test

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten dank umfangreicher Programme und Funktionen

Fotografen schätzen an einer Spiegelreflexkamera insbesondere ihre universellen Einsatzmöglichkeiten. Viele Modelle sind mit umfassenden Programm und Funktionen ausgestattet. So sind qualitativ hochwertige Aufnahmen lebendiger und bewegter Motive kein Problem, Serienbilder bei Sportveranstaltungen, Nachtaufnahmen, Bilder im Dämmerlicht oder bei sehr hellem Sonnenschein. Eine Vielzahl vorinstallierter Programme bietet auch bei geringen Vorkenntnissen beste Fotoergebnisse unter verschiedensten Lichtbedingungen. Neueinsteiger können sich hier ausprobieren und experimentieren, erfahrene Fotografen gestochen scharfe Bilder erzielen.

Mehr als nur Fotos – DSLR mit Video-Funktion

Eine moderne Spiegelreflexkamera kann mehr als nur gute Fotos. Neue Modelle verfügen über die Möglichkeit, auch Videos aufzuzeichnen. Dies ist eine recht junge Entwicklung, die erst Mitte der 2000er-Jahre angestoßen wurde. Voraussetzung dafür ist das sogenannte Live View. Dabei wird das Bild vom Sucher auf das Display der Kamera umgelenkt, der Benutzer kann das zu filmende Motiv auf dem kleinen Bildschirm beobachten. Die Einstellungsmöglichkeiten für die Videoaufzeichnung sind allerdings meist weniger umfangreich als beim Fotografieren.

Der Spiegelreflexkamera Vergleich mit anderen Kameratypen

Die Spiegelreflexkamera ist einer kompakten Digitalkamera in nahezu allen Belangen überlegen. Durch größere Bildsensoren erzielt sie ein ungleich besseres Bild, reduziert das Bildrauschen und erreicht leuchtende Farben und knackige Kontraste. Kompaktkameras können zwar mittlerweile auch mit vielen Funktionen sowie Motivprogrammen aufwarten, allerdings sind die Möglichkeiten der Bildgestaltung bei einer DSLR ungleich größer. Bridge-Kameras schließen die Lücke zwischen Kompaktkameras und Systemkameras. Sie bieten viele Funktionen, sind allerdings nicht mit einem wechselbaren Objektiv ausgestattet. Die Systemkameras hingegen teilen sich in spiegellose und solche Modelle mit Spiegel. Die spiegellosen Systemkameras erreichen am ehesten die Qualität einer Spiegelreflexkamera. Auch hier sind die Objektive austauschbar, allerdings ist die Bauweise kompakter, die Kamera kleiner. Die Nachteile liegen in den recht geringen Erweiterungsmöglichkeiten. Die Systeme der Kameras mit Spiegel sind ausgereifter, hier erlaubt eine große Auswahl an Objektiven, Blitzlichtern und anderen Extras weitaus universellere Einsatzmöglichkeiten. Bei Zweifeln sollte man bestenfalls selbst einen Spiegelreflexkamera Test durchführen und dabei auch andere Kameratypen in die Hand nehmen.

Einen Spiegelreflexkamera Test durchführen und das richtige Modell finden

Angesichts einer recht großen Produktvielfalt fällt die Wahl für ein Modell nicht leicht. In einem Spiegelreflexkamera Vergleich können Fotografen Vor- und Nachteile einzelner Modelle direkt gegenüberstellen. Uanbdingbar ist ein Spiegelreflexkamera Test, schließlich ist die Entscheidung für eine Kamera eine langfristige und meist recht kostenintensive Entscheidung.

Preis
Eines der wichtigsten Kriterien ist der Preis. Gerade Einsteiger werden kaum mehrere Tausend Euro berappen wollen. Für sie geht es eher darum, ein günstiges Modell mit vielen Funktionen zu finden, denkbar wäre hier ein Einsteiger-Kit, bei dem das Objektiv bereits enthalten ist. Professionelle Fotografen werden eher bereit sein, in eine sehr hochwertige Kamera zu investieren. Für sie stellt der Preis ein eher untergeordnetes Kriterium für den Spiegelreflexkamera Vergleich dar.

Auflösung
In den Anfängen der digitalen Fotografie galt die Auflösung, also die Anzahl der Pixel in einem Bild, als maßgebliches Kriterium. Das ist ein wenig in den Hintergrund gerückt. Denn bei Zahlen um 20 Millionen Bildpunkte sind beinahe alle Bilder hoch auflösend. Unter zehn Megapixeln gibt es heute kaum noch Kameras, die oberen Regionen liegen bei 50 bis 60 Megapixeln.

Nachrüstbarkeit
Eine Spiegelreflexkamera ist eine Systemkamera. Das bedeutet, dass sie um verschiedene Komponenten desselben Systems erweitert werden kann. Einige Anbieter schotten sich ein wenig ab, so können ihre Gehäuse nur mit Objektiven derselben Firma kombiniert werden. Andere wiederum setzen auf bewährte Bajonett-Anschlüsse und erlauben auch andere Objektive. In puncto Nachrüstbarkeit muss man sich also bei keinem Hersteller Sorgen machen. Wie leicht oder schwer sich Objektive austauschen lassen, sollte man individuell in einem Spiegelreflexkamera Test ausprobieren. Gleichermaßen verhält es sich etwa mit externen Blitzlichtern, Mikrofonen oder Akkupacks. Wer möglicherweise die Kamera künftig nachrüsten möchte, sollte auf entsprechende Anschlüsse achten.

Funktionen
Mit verschiedenen Funktionen und Modi lassen sich unterschiedliche Bildergebnisse erzielen. Hier sind die Möglichkeiten überaus vielfältig und gerade für Neueinsteiger oft ein wenig unübersichtlich. Möglicherweise haben Kunden schon genau im Kopf, was sie mit der Kamera fotografieren möchten. Im Sinne einer späteren Weiterentwicklung des eigenen Fotoverhaltens sollte man jedoch auf möglichst umfangreiche Funktionen achten. So gibt es Kreativmodi etwa für Landschafts- und Sportfotografie, für Porträts, Nachtaufnahmen oder Panoramabilder. Vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Fotografie bieten etwa Serienaufnahmen, Gesichts- und Lächelerkennungen, Schwenkpanoramen und das unter Fotografen beliebte HDR. Viele Spiegelreflexkameras bieten eine große Zahl von Motivprogrammen, mit denen der Fotograf unter entsprechenden Voraussetzungen tolle Bildergebnisse erzielen kann.

Handhabung
Die Handhabung sollte beim Kauf eines der wichtigsten Kriterien sein. Dafür ist es erforderlich, selbst einen Spiegelreflexkamera Test durchzuführen. Der Kunde sollte jene Modelle, die in die nähere Auswahl kommen, selbst in die Hand nehmen. Wie liegt die Kamera in der Hand? Lässt sich auch für kleinere oder größere Hände der Auslöser gut erreichen? Lässt sich der Fokus des Objektivs gut bedienen? Ist die Menüführung so intuitiv, dass man auch unter Zeitdruck schnell arbeiten kann? Wie sind die Druckpunkte der Knöpfe an der Kamera? Reicht die Größe des Displays aus? Die Haptik ist also ein subjektives Kriterium, welches auf den leichten und schnellen Umgang des Fotografen mit der Kamera abzielt.

Kritikpunkte: Gewicht, Größe, Preis

Bei allen Vorteilen, die der Kameratyp insbesondere in puncto Bildqualität bietet, gibt es auch immer wieder Kritikpunkte.

Gewicht: Insbesondere das Gewicht wird oft als Minuspunkt angesehen. Bereits das Gehäuse wiegt meist mehr als 500 Gramm. Hinzu kommt das Gewicht des Objektivs. Standard-Zoomobjektive wiegen um 200 Gramm, ein gutes großes Teleobjektiv kann auch schwerer als 1.500 Gramm sein. In einer Zeit, in der Kameras mit mehreren Millionen Bildpunkten in jedem Smartphone verbaut sind, ist dies in der Tat ein schwerwiegender Kritikpunkt. Fotografen halten dem entgegen, dass bei einer schweren Kamera die Hand ruhiger ist. Beim Gewicht sollte also ein eigener Spiegelreflexkamera Test Aufschluss geben.
Größe: Ähnlich verhält es sich mit der Größe. Die Systemkamera mit Spiegel wirkt zunächst klobig, bereits das Gehäuse ist hier deutlich größer als eine Kompaktkamera. Wer obendrein ein großes Teleobjektiv wählt, hält schnell eine Kamera in den Händen, die für den schnellen Schnapsschuss denkbar ungeeignet ist. Mit ihrer Größe passt die Spiegelreflexkamera in keine Jackentasche, für den sicheren Transport ist in der Regel eine separate Tasche erforderlich.
Preis: Der Preis ist oft ein wichtiges Kriterium für einen Spiegelreflexkamera Vergleich. Bereits für ein günstiges Gehäuse muss der Kunde meist 300 bis 400 Euro bezahlen, hochwertige Modelle gehen auch für das Zehnfache über den Tisch. Hinzu kommen die notwendigen Kosten für ein Objektiv, die meist noch einmal genauso hoch sind. Wer mehrere Objektive für verschiedene Einsatzgebiete benötigt, ist schnell mehr als tausend Euro für die Ausrüstung los. Dies steht natürlich in keinem Verhältnis zu den wenigen Hundert Euro, die heutzutage gute Kompaktkameras kosten. Günstige Spiegelreflexkameras samt Objektiv sind als Einstiegsmodelle jedoch auch schon ab etwa 500 Euro erhältlich.

Namhafte Hersteller von DSLR

Für einen Spiegelreflexkamera Test ist es lohnenswert, zunächst die namhaften Hersteller unter die Lupe zu nehmen. So lernt man schnell die Vorzüge und Nachteile der grundsätzlichen Anordnung von Bedienelementen kennen.

Canon
Einer der bekanntesten Akteure auf dem Markt für Kameras ist Canon. Das Unternehmen wurde 1937 gegründet und hat heute seine Kernkompetenzen auf dem Gebiet Consumer Imaging. Das umfasst neben der Foto- und Videotechnik auch Kopierer, Scanner und Drucker sowie Projektoren und Ferngläser. Canon produziert unter anderem am hessischen Standort Gießen.

Nikon
Nikon ist ein japanisches Unternehmen, das im Jahr 1917 aus der Taufe gehoben wurde. Es hat seinen Hauptsitz in Tokio und gehört zu den weltweit führenden Herstellern digitaler Optik. Mit Stolz verweist Nikon auf sein F-Bajonett, einen Anschluss für Kameraobjektive, der bis heute weit verbreitet ist.

Olympus
Mit Olympus findet sich ein weiteres japanisches Unternehmen unter den bekannten Herstellern von Spiegelreflexkameras. 1919 gegründet, legte sich der Konzern den wenig japanisch klingenden Namen Olympus erst 1949 mit Ausrichtung auf den Weltmarkt zu. Das Unternehmen produziert opto-digitale Produkte für die Fotografie wie auch für den medizinischen Sektor.

Sony
Sony wurde 1946 in Tokio gegründet und untermauert den Anspruch Japans, führende Nation im Bereich digitaler Technik zu sein. Das Unternehmen ist zwar in erster Linie auf Unterhaltungselektronik ausgerichtet. Mit dem Boom der digitalen Fotografie erweiterte der Konzern seine Produktpalette. 2006 schluckte der Branchenriese die Kamerasparte von Konica Minolta und bringt seitdem auch eigene Spiegelreflexkameras auf den Markt.

Sinnvolles Zubehör für die Spiegelreflexkamera

Objektive: Wichtigstes Zubehör für eine Systemkamera sind die Objektive. Neben den Einstellungsmöglichkeiten an der eigentlichen Kamera bieten sie die beste Möglichkeit, um unmittelbaren Einfluss auf die entstehenden Bilder zu nehmen. Zur Grundausstattung sollte ein Standard-Zoomobjektiv gehören. Dieses ist zunächst recht universell einsetzbar und weist Brennweiten meist zwischen 18 und 55 Millimetern auf. Für Aufnahmen sehr kleine Motive eignet sich ein Makroobjektiv, weit entfernte Motive können dagegen mit einem Teleobjektiv größer eingefangen werden. Wer nicht mit einem Zoomobjektiv arbeiten möchte, kann auch auf Objekte mit Festbrennweiten zurückgreifen. Hier ist allerdings für jede Brennweite ein anderes Objektiv erforderlich. Ein sogenanntes Fischaugenobjektiv erlaubt sehr kunstvolle Aufnahmen. Fotografen, die bereits eine analoge Systemkamera besitzen, müssen nicht unbedingt in neue Objektive investieren. Denn oft passen die Objektive eines Unternehmens auch auf die digitalen Kameras. Hier hat sich zwar die Technik, nicht jedoch das System geändert. Ob man alte Objektive weiter nutzen kann, sollte man individuell in einem Spiegelreflexkamera Test klären.
Filter und Linsen: Linsen bieten dem Fotografen die Möglichkeit, sehr nahe Motive zu vergrößern, ohne ein teures Makroobjektiv kaufen zu müssen. Eine Linse wird als Aufsatz am eigentlichen Objektiv befestigt. Dort finden auch verschiedene Fotofilter ihren Platz. Diese filtern das Licht, bevor es in die Linse des Objektivs fällt. So lassen sich mittels Polfilter bessere Kontraste erzielen und Spiegelungen unterdrücken. Ein Graufilter erlaubt längere Belichtungszeiten und ist zum Einfangen fließender Bewegungen ideal. Grauverlaufsfilter spielen ihre Stärken bei Fotografien im Gegenlicht aus. Darüber hinaus gibt es im Fachhandel spannende Effektfilter, die fortgeschrittene Fotografen gern in einem Spiegelreflexkamera Test ausprobieren sollten.
Stativ: Für ambitionierte Fotografen ist auch das Stativ ein unverzichtbares Zubehör. Hier bietet der Fachhandel recht vielfältige Lösungen. Ungemein praktisch sind Ausführungen mit Teleskopbeinen, diese lassen sich unterwegs im Rucksack verstauen. Alternativ zum Dreifuß sind im Handel auch Stative mit nur einem Bein erhältlich. Ministative eignen sich dagegen weniger, das Gewicht der Kamera samt Objektiv ist für die kleinere Halterungen meist zu groß. Man sollte immer darauf achten, dass das jeweilige Stativ auch mit der eigenen Spiegelreflexkamera kompatibel ist.
Taschen: Eine gute Tasche ist zwingende Notwendigkeit, um eine hochwertige Kamera sicher zu verstauen und zu transportieren. Klassische Fototaschen sind unterteilt, hier bieten einzelne Fächer separat Platz für die Kamera, Wechselobjektive und anderes Zubehör. Daneben bietet der Fachhandel auch Fotorucksäcke an, die ihren praktischen Nutzen bei Touren im Freien haben.

Fazit: Für wen lohnt sich der Kameratyp?

Mit ihren umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten, ihren vielfältigen Programmen und den vielen Optionen zur Erweiterung ist die Spiegelreflexkamera in erster Linie etwas für professionelle Fotografen. Darüber hinaus werden auch ambitionierte Hobbyfotografen viel Spaß haben, wenn sie ein wenig mehr aus ihren Bildern herausholen wollen. Anstelle dem Spiegelreflexkamera Vergleichssieger zu vertrauen, sollte man zuvor selbst einige Modelle in die Hand nehmen. Wer eher auf den schnellen Schnapsschuss setzt und einen Fotoapparat sucht, den er jederzeit dabei hat, der sollte eher auf eine Kompaktkamera setzen.